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Das Prinzip der Wärmepumpen-Technologie...

Funktionsprinzip Wärmepumpen arbeiten nach dem gleichen physikalischen Prinzip wie Kühl­schränke, aber mit umgekehrtem Ziel.
Sie wandeln Umgebungswärme in nutz­bare Heiz­wärme um.
Anlage Bremer Der Umwelt, z.B.dem Grundwasser oder der Luft wird in einem Verdampfer bei niedriger Temperatur Wärme entzogen, wodurch das Kältemittel verdampft. Anschließend wird das Arbeits­medium mit einem Kompressor auf einen höheren Druck verdichtet. Hierzu ist nur relativ wenig elek­trische Energie notwendig.
Anlage Bremer Im Kondensator verflüssigt sich das Medium wieder und gibt dabei seine Wärme bei einer hohen Temperatur an das Heizwasser ab. Anschließend wird das flüssige Kälte­mittel entspannt und wieder dem Verdampfer zugeführt.

Der Kreislauf beginnt von neuem.









Wärmegewinnung


... aus dem Erdreich mit einer Erdsonde:



Sondenanschluß Das Erdreich hat von einer Tiefe ab ca. 5m an das ganze Jahr über eine relativ konstante Temperatur von 8 - 12°C. Zur Gewinnung dieser Erdwärme werden Bohrungen mit einem Durchmesser von ca. 20 cm und einer Tiefe von bis zu 100 m erstellt. Erdsonde In diese Bohrungen bringen wir die Erdsonden, bestehend aus 4 parallelen PE-Rohren, ein. In zwei Rohren strömt die Sole nach unten und in den zwei anderen zurück. Hierbei nimmt die frostsichere und grundwasser­neutrale Füllung die Erdwärme auf. Die spezielle Gestaltung unserer Sonden ermöglicht eine maximale Erwärmung der Sole. Dieser Wäreträger wird dann dem Kälte­mittel­verdampfer in der Wärmepumpe zugeführt. Dort wird die Wärme an das Arbeits­mittel abgegeben.



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... aus dem Erdreich mit einem Erdkollektor:


Erdkollektor In den oberen Erdschichten wird vor allem Sonnenwärme gespeichert. Die Temperatur beträgt hier, je nach vor­herrschender Jahreszeit -5 bis +17 °C. Zur Wärmeaufnahme wird bei dieser Variante eine Rohr­schlange unterhalb der Frostgrenze in etwa 1,0 bis 1,5 m Tiefe eingebracht. Dieser Absorber wird dabei so gestaltet. daß alle Teilkreise gleichmäßig mit Sole beaufschlagt werden und eine maximale Erwärmung erreicht wird.





... aus der Luft:


Auch die Luft in der Umgebung oder in unbeheizten Räumen z.B. im Keller enthält Energie, die mit einer Wärmepumpe auf dasTemperaturniveau der Heizung oder Warmwasserbereitung angehoben werden kann. Wärmepumpe Hierbei gibt die Luft im Verdampfer die Wärme direkt an das Arbeitsmittel ab. Innen aufgestellte Wärmepumpen werden in der Regel zur Warmwasserbereitung genutzt. Dabei ist die mögliche Luft­entfeuchtung vielfach ein nützlicher Neben­effekt. Außenluftwärme­pumpen dienen zur Heizung oder Heizungs­unterstützung. Da die Leistung einer Wärme­pumpe stark von der Temperatur der Wärme­quelle abhängt, bedürfen insbesondere solche Anlagen einer gründ­lichen Planung.



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Alles aus einer Hand


Grundsätzlich ist es für den Bauherren von Vorteil, wenn alle Lei­stungen im Zusammen­hang mit einer Heizungsanlage von einer Firma ausgeführt werden. Großanlage Das betrifft neben der Abstimmung der Gewerke insbesondere die umfassende Gewährleistung.
Bei einer Wärme­pumpen­heizung kommt ein weiterer bedeutender Aspekt hinzu: die Wirksamkeit einer Wärmepumpe hängt wesentlich von der Gestaltung der gesamten Heizungsanlage, der Warmwasserbereitung und den Erdsonden oder -kollektoren an. Alle diese Komponenten werden von uns optimal aufeinander abgestimmt. Die Erdsonden werden entsprechend dem Wärme­bedarf und den örtlichen Verhältnissen individuell bemessen, gefertigt und vor Ort eingebracht.
Das Wärmepumpenaggregat selbst wird intern auf die jeweilige Kombination von Wärmequelle und Heizung eingestellt.


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Leistungsziffer


Die Wirksamkeit von Wärmepumpen wird mit den sogenannten Leistungs- und Arbeits­ziffern E und Ea beschrieben. Die Leistungs­ziffer wird auf dem Prüf­stand des Herstellers ermittelt. Sie gibt an, welche Heizwärme momentan mit welcher elektrischen Leistung unter definierten Bedingungen erzeugt wird.
Die Arbeits­kenn­ziffer hingegen ist das Verhältnis aus den Meß­werten der erzeugten Heizwärme und der verbrauchten elektrischen Energie pro Jahr.
Neben den klimatischen Bedingungen und Verbrauch­sgewohnheiten wird die Arbeitszahl vor allem durch die Gestal­tung der gesamten Heizungs­anlage bestimmt. Nur der Errichter der Heizungs­anlage kann somit eine Jahre­sarbeits­zahl für die örtlichen Bedingungen angeben.

Diagramm Das Bild zeigt die Abhängigkeit der Leistungsziffer von der Temperatur­differenz zwischen Kälte­mittel­kondensator und Verdampfer.

Energiebilanz Wärmepumpe:
75% Umweltwärme
+25% Elektroenergie
=100% Heizwärme
entspricht einer Leistungsziffer E=4



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